Die Route beginnt und endet in genau jenem Dorf in der Alpujarra Alta, in dem Sie sich gerade befinden. Achten Sie beim Durchqueren des Ortes auf die Bauweise der Häuser: Sie bewahren die auf die Berber zurückgehende Typologie, die für diese Region südlich der Sierra Nevada charakteristisch ist. Am öffentlichen Waschplatz angekommen, folgen Sie dem Pfad weiter in nördlicher Richtung, der das Tal des Río Grande hinaufführt. Sie durchqueren dabei terrassierte Gärten mit Obstbäumen, Gemüse, Walnuss- und Kastanienbäumen. Der Weg führt weiter das Tal hinauf in ein abgelegenes Gebiet – Schauplatz erbitterter Kämpfe der Morisken –, das als „Tajos del Reyecillo“ bekannt ist. An einem bestimmten Punkt verlassen Sie den Hauptpfad und steigen auf einem schmalen Weg hinab zum Fluss. Am gegenüberliegenden Ufer wenden Sie sich nach Süden und gelangen in den Kiefernwald des Gebiets „Las Umbrías“ sowie in den Nationalpark. Der Pfad führt weiter durch einen schattigen Wald bergan bis zum höchsten Punkt der Wanderung (1750 m). Die spektakuläre Aussicht auf die Tajos del Reyecillo entschädigt für die Anstrengung. Bevor Sie den Abstieg in Richtung Westen beginnen, können Sie am gegenüberliegenden Hang die Dörfer Bérchules und Alcútar ausmachen. Auf dem Weg nach unten kommen Sie an der Einsiedelei von Córtes vorbei. Wenig später trifft der Pfad auf den Fernwanderweg GR-7, der Mecina Bombarón mit Bérchules verbindet; diesem Weg folgen Sie nun bis zum Ende der Route.
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